„Vergiss nicht die Ereignisse“ – Domdekan Msgr. Dr. Stefan Killermann 20 Jahre Kolping-Diözesanpräses
Diözesanpräses Dr. Killermann bezog sich in der Heiligen Messe auf die Worte der Lesung aus dem Buch Deuteronomium. „Vergiß nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast“. In zwanzig Jahren, so Dr. Killermann, durfte er im Kolping-Diözesanverband viel Schönes, Nachdenkenswertes, Freudiges erleben; die traurigen Stunden der irdischen Verabschiedung von Kolpingmitgliedern blieben aber auch nicht aus. In den zwei Jahrzehnten ist in Kirche, Gesellschaft und Politik viel passiert; für den Kolping-Diözesanverband hob er u.a. die Neugestaltung der Kolpingkapelle und Übertragung der Reliquie des Seligen Adolph Kolping durch den damaligen Generalpräses hervor. „Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein“ – die Weisung der Lesung interpretierte Dr. Killermann als Auftrag an diesem Abend bezogen auf Kolping so, dass der Diözesanverband sich der Gaben und Aufgaben, aber auch der Verbindung zu allen, die je für Kolping eingestanden sind, immer bewusst sein dürfe und solle. Domorganist Martin Bernreuther verlieh mit seinem Orgelspiel der Messfeier den freudigen Glanz, der dem Anlass entsprach.
In der anschließen Diözesanvorstandssitzung blickte Diözesanvorsitzende Eva Ehard auf die bisherige gemeinsame Zeit in der Leitung des Verbands zurück und bedankte sich bei Diözesanpräses Dr. Killermann für jede Messfeier, jeden Geistlichen Impuls, jede Festpredigt, alle Wallfahrten, mit denen er das geistliche Leben des Diözesanverbands bereichert habe. Mit alkoholfreiem Prosecco stießen die Vorstandsmitglieder auf die zwei vergangenen Dekaden und die kommenden Jahre im Kolping-Diözesanverband an.
