ACA setzt sich für Patientenrechte ein
Drei der vier Vertreter*innen der ACA (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen) im Verwaltungsrat der AOK Bayern konnten bei der Jubiläumsfeier der AOK Bayern in Nürnberg anwesend sein. Damit drückten Barbara Grille (EAG), Wolfgang Seidler (KAB) und Ewald Kommer von Kolping - gmeinsam mit den Kolleg*innen aus den Gewerkschaften und den Arbeitgebervertretern - ihre Wertschätzung für die geleistete Arbeit aus. Mehr als 64.000 Versicherte haben sich seit Bestehen der Patientenberatung im Jahr 2000 wegen des Verdachts auf einen Behandlungsfehler an die AOK Bayern gewandt. Die ehrenamtlichen Versichertenvertreter*innen im AOK-Verwaltungsrat hatten vor 25 Jahren ein Erfolgsmodell auf den Weg gebracht: Beeindruckend waren bei der Präsentation nicht allein die Zahlen. Vor allem die menschlichen Geschichten, die sich hinter diesen Zahlen verbergen, berührten die Teilnehmenden an der Veranstaltung. Der Krankenkasse geht es dabei um Kooperation statt Konfrontation, betonte Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern. Es geht darum, aus Fehlern zu lernen und mit dieser Kultur des Miteinanderumgehens Sicherheit für die Patienten zu schaffen.
"Um Patientensicherheit systematisch weiterzuentwickeln, beteiligt sich die AOK Bayern als einzige gesetzliche Krankenkasse an dem beim Innovationsfonds eingereichten Verbundvorhaben „Entwicklung und Pilotierung von Komponenten eines Never-Event-Registers zur Stärkung der Patientensicherheit in Deutschland (NevER-DE)”. In diesem Projekt arbeiten Kliniken, ärztliche Selbstverwaltung, Patientenorganisationen und Wissenschaft zusammen, um schwerwiegende, grundsätzlich vermeidbare Vorkommnisse („Never Events“) bundesweit zu erfassen, auszuwerten und daraus Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Ziel ist ein lernendes System, das Fehlerursachen sichtbar macht und Doppelstrukturen vermeidet." (Pressemitteilung der AOK Bayern).

