200. Geburtstag von Adolph Kolping

Kolpinggedenktag in Spalt mit Jo Jaspers

Den 200. Geburtstag von Adolph Kolping feierte die Kolpingfamilie Spalt im großen Rahmen. Am Vorabend waren alle Mitglieder zu Abendessen und Konzert mit Jo Jaspers eingeladen. Am Kolpinggedenktag feierte Präses Josef Mederer mit der Kolpingsfamilie die Festmesse in der Pfarrkirche St. Emmeram, musikalisch wurde sie vom Kirchenchor unter der Leitung von Hans-Georg Schlaug gestaltet.
Ehrungen für 50, 40 und 25 Jahre Mitgliedschaft

Zum festlichen Abendessen im Gasthaus Rotes Ross konnte Vorsitzende Eva Ehard mehr als 120 Mitglieder begrüßen. Für angeregte Tischgespräche sorgten ausgelegte Zitate von Adolph Kolping, die so manchen Kolpingbruder oder Kolpingschwester anregten, über das für sie passende Zitat zu diskutieren.

Im Laufe des Abends stand eine Reihe von Ehrungen auf dem Programm. Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Ludwig Eckerlein, Herbert und Ursula Kollinger, für 40 Jahre Otto Scheuerlein und Albert Zottmann, für 50 Jahre Heiner Hilsenbeck, Karl Lang, Josef Reindl, Horst Schätz, Otto Schimpl und Erich Tränkler. Vorsitzende Eva Ehard erhielt von Diözesanvorstandsmitglied Richard Ulrich die Dankurkunde des Diözesanverbands für ihren Einsatz in der Kolpingfamilie und im Diözesanverband. Die Kolpingfamilie konnte auch sechs neue Mitglieder aufnehmen. Neu dabei sind Stefanie und Michael Herzog,  Helmut und Manuela Nüßlein und Stefan und Lisa Scheuerlein.

In lockeren Interviews befragte Vorsitzende Ehard eine Reihe von Mitgliedern zu ihren Erfahrungen in der Kolpingfamilie. Bürgermeister Weingart betonte, dass er bereits während des Studiums Kolping kennengelernt hatte als Bewohner eines Kolpingheims. Auch Pfarrer Mederer hatte Kolping schon in der väterlichen Schuhmacherwerkstatt kennengelernt. Die aus dem Kreis der Jubilare befragten Schätz und Hilsenbeck brachten mit ihren Erinnerungen das Publikum zum Schmunzeln. Zur Familienarbeit in der Kolpingfamilie berichteten Marlene Dess und Beate Kapfenberger. Marlene Dess betonte, dass gerade der Familienkreis neben Frohsinn und geselligen Unternehmungen Raum für intensive Gespräche, auch zu Glaubensthemen bot. Beate Kapfenberger erinnerte an die Familienzeltlager in Heiligenblut. Aus ihren Erfahrungen in der Kolpingjugendarbeit berichteten Otto Hausmann und Christa Eitel. Beide versicherten, dass gerade die Jugendarbeit sie zu ihrem heutigen Engagement für Kolping hingeführt hätte.

Den Höhepunkt des Abends bildete das Konzert mit Jo Jaspers. Mit seinem Programm „Das Herz zum Pfand“ stellte er in nachdenklichen Text- und Liedbeiträgen  die Leitthemen Adolph Kolpings heraus. Gerade der Einsatz für Schwache, gerade der Einsatz für Bildung  seien auch heute noch dringend nötig, so sein Appell. Zum Abschluss sang die Kolpingfamilie gemeinsam mit Jo Jaspers das von ihm komponierte Lied „Wir sind Kolping“ und beendete damit in beeindruckender Weise nicht nur die Feier des Kolpinggedenktags sondern auch das Jubiläumsjahr „100 Jahre Kolpingfamilie Spalt“.

Eva Ehard
10.01.2014

Interviews zu den persönlichen Erfahrungen in der Kolpingsfamilie

Präses Mederer und Bürgermeister Weingart im Gespräch mit der Vorsitzenden

Zitate von Adolph Kolping gaben Anregungen zum Tischgespräch

Die Kolpingsfamilie feiert gemeinsam