Ehrung Franz-Erhard Holzheimer

Hohe Auszeichnung für "Mister Kolping"

Roth (HK) „Mister Kolping“ ist Franz-Erhard Holzheimer für Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer. Der 68-jährige Rother ist am Donnerstag für seinen fast fünf Jahrzehnte langen Einsatz für die Kolpingfamilie mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet worden.
Seit fünf Jahrzehnten setzt sich Franz-Erhard Holzheimer (3.v.l.) für die Kolpingfamilie ein. Dafür ist er jetzt geehrt worden. - Foto: Schmitt

Landrat Herbert Eckstein, die beiden Kinder Holzheimers, Weggefährten, führende Vertreter des Verbands sowie Stadtpfarrer Christian Löhr und weitere Geistliche gratulierten herzlich. Holzheimer hat die Kolpingfamilie auf verschiedenen Ebenen geprägt. Einmal war er sogar Delegierter zur Weltversammlung des internationalen Kolpingwerks. In Roth war er von 1978 bis 1987 und von 1995 bis 2005 Vorsitzender der Kolpingfamilie. Erstmals in den Vorstand gewählt wurde er 1965. Mitglied war er bereits im Dezember 1964 geworden.

Franz-Erhard Holzheimer ist der 44. Rother Bürger, der für ehrenamtliches Engagement das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten erhielt. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die sehr verdient ist“, sagte Christian Löhr.

Als Holzheimers größte Leistung schilderte Herbert Eckstein den Umbau des Jugendheims der Rother Kolpingfamilie. Unter der Leitung des gelernten Bilanzbuchhalters wurden dort zahlreiche ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. An der Gestaltung der Feierlichkeiten des Jubiläums zum 100-jährigen Bestehen der Kolpingfamilie Roth im Jahre 1986 war Holzheimer maßgeblich beteiligt. Lange Jahre bewies er in der örtlichen Theatergruppe sein darstellerisches Talent.

Von 1987 bis 2008 war Franz-Erhard Holzheimer im Kolpingwerk Vorsitzender des Diözesanverbandes Eichstätt, der gegenwärtig 5800 Mitglieder hat. In Roth bilden etwa 150 Katholiken die Kolpingfamilie. Sie gelten als Stütze der Arbeit in den katholischen Pfarrgemeinden der Kreisstadt.

Bereits 1990 hatte Franz-Erhard Holzheimer auf Diözesanebene das Erwachsenenbildungswerks mit ins Leben gerufen. Bis 2008 war er Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Bildungsorganisation. „Der Glaube gibt ihm Kraft und das wichtigste ist für ihn die Familie“, beschrieb Herbert Eckstein die bedeutendsten Eigenschaften des 68-Jährigen, der in Roth auch lange Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung war. „Er genießt hier höchste Wertschätzung“, berichtete Eckstein.

Beitrag von Robert Schmitt für den Hilpoltsteiner Kurier

14.01.2014