Präventionsschulung für Kolpingmitglieder in Eichstätt
Vor dem Hintergrund der Einführung der erweiterten Führungszeugnisse für Ehrenamtliche klärte und erläuterte die Bildungsreferentin und stellvertretende Leiterin des Bischöflichen Jugendamts, Simone Hoffmann alle dazu gehörenden Sachverhalte. Neben der Klärung der Begrifflichkeiten und Zahlen (Was ist sexualisierte Gewalt, wer sind die Täter, wer sind die Opfer, welche Symptome und Folgen gibt es?) zeigte sie Täterstrategien und Krisenleitfäden auf und welche präventive Maßnahmen es zu ergreifen gilt.
Sie betonte, wie wichtig hierzu Schulungen sind. Die Kolpingjugend behandelt diesen Themenkomplex immer auf der Gruppenleiterschulung und ist beispielsweise auch bei der Hüttenlagervorbereitung mit diesen Fragestellungen konfrontiert.
Sexuelle Gewalt ist ein wichtiges Thema auch für Kolpingsfamilien,
- weil wir eben - bewusst oder unbewusst - mit Betroffenen in Kontakt sind
- weil sich Täter/innen gezielt Bereiche/ Tätigkeiten mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen suchen
- weil wir Kinder, Jugendliche und Leiter/innen schützen wollen
- weil Prävention mit Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung beginnt.
Gerade zum Thema Führungszeugnisse gab es viele Nachfragen. Den Vorsitzenden der Kolpingsfamilien ist auf der Vorsitzendenkonferenz im Februar in Schwabach erläutert worden, wie wir diesbezüglich vorgehen wollen.
