Mit Mut und Gottvertrauen ans Werk!
Ellingen Kolping-Präses Pfarrer Dr. Thomas Stübinger brachte es in seiner Predigt auf den Punkt: Das Motto des Jubiläums „Mit Mut und Gottvertrauen ans Werk!“ blickt nicht nur zurück, sondern ist ein Appell für die Zukunft. Stübinger interpretiert die Begriffe Mut, Gottvertrauen und Werk für die gespannt lauschenden Zuhörer. Im Anschluss an den Festgottesdienst überbrachte der stellvertretende Diözesanvorsitzende Max Wechsler die Ehrengabe des Diözesanverbands, verbunden mit dem Dank für das Engagement in den vergangenen 100 Jahren. Diözesanpräses Msgr. Dr. Stefan Killermann überreichte das Ehrendiplom des Bundesverbands und beglückwünschte die Ellinger Kolpingsfamilie zu ihrem Wirken durch die Zeit und für die Menschen. Dr. Killermann zitierte den seligen Gesellenvater mit den Worten: „Tun wir nach besten Kräfte das Beste, und Gott wird das Gute nie ohne Segen lassen“.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen nutzten die Besucher des Jubiläums die angebotenen Attraktionen: Kinderprogramm, Ausstellung zur Geschichte der Kolpingsfamilie und Besichtigung des Kolpingturmes. Im Jahr 1964, so heißt es in der Festschrift, feierte die Kolpingsfamilie ihr 50jähriges Gründungsjubiläum unter der Schirmherrschaft des jugen Fürsten Carl Friedrich von Wrede. Dieser schenkte zu diesem Anlass den Turm mit dem angrenzenden Wehrgang der Kolpingsfamilie. Heute, so verriet der Fürst, der mit seiner Gemahlin, Katharina Fürstin von Wrede, das Jubiläum mitfeierte, freue er sich schon zu sehen, wie sich alles entwickelt habe. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Ellingen, Karl Herzog, war sichtlich stolz auf seine Mitstreiter in der Vorstandschaft und in der gesamten Kolpingsfamilie: Die Gäste konnten ein perfekt organisiertes Fest feiern und sich rundum wohl fühlen bei der Kolpingsfamilie.


